Der Waldrapp

Waldrappe zählen zu den bedrohtesten Tierarten der Erde. Heute gibt es nur noch eine wildlebende Kolonie in Marokko und die Restpopulation der östlichen Waldrappe in Syrien ist heute praktisch erloschen.

Das Projekt „Waldrappteam“ will die Vögel wieder in Mitteleuropa ansiedeln. Dafür ist es insbesondere nötig, den Vögeln aus Zoohaltungen den Weg in ihr Wintergebiet zu zeigen. Handaufgezogene Jungvögel werden trainiert, einem Ultraleichtflugzeug zu folgen, um sie in ein geeignetes Wintergebiet zu führen.

 

2004 - Projektstart

Waldrappe bei der Landesgartenschau

Seit 2007

Jungvögel werden in die Toskana geführt.

2011

Der erste Vogel kehrt eigenständig zurück.

2015

Umzug der Kolonie zum Pulverturm.

2019

Eigenständige, migrierenden Brutkolonie.

Der Waldrapp in Burghausen

Die Waldrappe brüten in Brutnischen auf der Burgmauer am Pulverturm. In der Mauer vom Pulverturm hinunter zur Salzach kommt nach ca. 100 m ein Tor, durch das man auf die Südostseite der Mauer zu den Brutnischen gelangt und die Waldrappe beobachten kann.

Es besteht die Möglichkeit die freilebenden Waldrappe am Brutstandort am Pulverturm vor der großartigen Kulisse der Burg bei der Aufzucht der Jungvögel zu beobachten. Die Brutkolonie wird von einem Mitarbeiter des Waldrappteams gemeinsam mit freiwilligen Mitarbeitern und dem Umweltamt der Stadt Burghausen betreut.

Bereits Anfang April kommen die ersten Vögel in Burghausen an und beginnen mit der Balz und Brut. Ab zirka Mitte Juni werden die Jungvögel flügge. Etwa ab Anfang August verlassen die Vögel wieder das Brutgebiet. Oft bleiben sie noch über Wochen im nördlichen Alpenvorland und suchen reichhaltige Mähwiesen zur Nahrungssuche auf. Sporadisch kehren sie in der Zeit nach Burghausen zurück, nutzen aber kaum mehr die Brutnischen als Schlaf- oder Rastplatz. Im September beginnt die eigentliche Migration in den Süden, wobei sich die Jungvögel zugerfahrenen Artgenossen anschließen und ihnen ins Wintergebiet folgen.

  • Von April bis August kann man die Waldrappe um Burghausen herum beobachten. 

  • Besuchszeiten sind täglich von 16.00 bis 17.00 Uhr.

  • Fragen & Führungen: Oliver Habel, T: +49 151 22374920

Sie benutzen offenbar den Internet Explorer von Microsoft als Webbrowser, um sich unsere Internetseite anzusehen.

Aus Gründen der Funktionalität und Sicherheit empfehlen wir dringend, einen aktuellen Webbrowser wie Firefox, Chrome, Safari, Opera oder Edge zu nutzen. Der Internet Explorer zeigt nicht alle Inhalte unserer Internetseite korrekt an und bietet nicht alle ihre Funktionen.