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Eröffnung Pfingstfestival Look into the Future II

Sonstiges
07 | 06 | 2019 19:00 Uhr - 20:00 Uhr

Veranstaltungsort
Roter Salon im Kloster Raitenhaslach
Raitenhaslach 11
84489 Burghausen

Eintritt: Kartenverkauf: www.inn-salzach-ticket.de

Einzeltickets Konzerte ab 22,00 Euro / bzw. 35,00 Euro
Kinofilme: 12,00 Euro
Tagespass für 42 EUR

Festivalpass für alle Veranstaltungen: 135 EUR

Bei Buchung eines Kulturpackages erhalten Sie 20% Ermäßigung auf Ihre Eintrittskarte.
Kulturpackage mit 1 ÜN ab EUR 99,-
Kulturpackage mit 2 ÜN ab EUR 167,-

/www.visit-burghausen.com/pauschalangebote/individuell/pauschale/kulturperle-burghausen-1-uen.html






LOOK INTO THE FUTURE II
 
Unter dem Titel Look into the Future II laden wir Sie zu unserem diesjährigen Pfingstfestival ein. In einem facettenreichen Programm möchten wir wieder einmal aktuelle Musik- und Kunstströmungen verbinden und miteinander in Austausch bringen.
 
Bekannte Künstler wie der jüdische „King of Klezmer“ Giora Feidman, der libanesische Oud-Meister Rabih Abou-Khalil, die Miles Davis-Perkussionistin Marilyn Mazur, Jazz-Legende Ralph Towner oder Lukas Ligeti, stellen in Konzerten, Ausstellungen und Podiumsgesprächen ihre künstlerische Arbeit vor und geben einen intimen Einblick in ihr Schaffen. Im Diskurs der verschiedenen künstlerischen Strömungen, im Aufeinandertreffen von Etabliertem und Neuem soll das Pfingstfestival jedes Jahr wieder zu einem kreativen „Melting Pot“, einem Ort der Begegnung für Künstler aus aller Welt werden.
 
Das diesjährige Festival steht unter dem Motto “MODERN TIMES: This has a beat.”. Im Verlauf der vier Festivaltage wird Grenzüberschreitendes und Genreübergreifendes im kreativen Austausch beleuchtet. Eingeladen sind international bekannte Künstler aus den Bereichen Musik, Bildende Kunst, Film und Wissenschaft, die in ihrem künstlerischen Ausdruck Wege jenseits der Konvention gehen und sich von verschiedensten kulturellen Strömungen inspirieren lassen. Künstler aus Europa, den USA sowie der arabischen und jüdischen Tradition werden im Kloster Raitenhaslach erlebbar machen, wie Kunst zur gemeinsamen Sprache wird.
 
Das eindrucksvolle Ambiente des Kloster Raitenhaslach wird während des Festivals als Ort für Kunst und Kultur erfahrbar. Die Besucher nehmen durch Podiumsdiskussionen, Künstlergespräche und Workshops aktiv am Geschehen teil. Look into the Future möchte einen Ort der kulturellen Begegnung schaffen in welchem Gegensätze erfahrbar werden und ein konstruktiver Austausch in der Gesellschaft gefördert wird. 
 
Cornelius Claudio Kreusch & Johannes Tonio Kreusch, künstlerische Leiter
 
Nach jedem Konzert wird  auch 2019 Tom R. Schulz, Musikjournalist  Pressesprecher der HamburgMusik GmbH Podiumsgespräche mit den Künstlern führen.
 
 
1. Tag – FREITAG, 7. Juni 2019
 
19:00 Uhr, Roter Salon
 
Presseempfang und anschließendes Eröffnungsgespräch: MODERN TIMES – Individualität in Kunst & Wissenschaft
 
Impulsvortrag von Tom R. Schulz (Moderator, Journalist)
 
Anschließend Podiumsdiskussion u.a. mit
Hans Steindl, 1. Bürgermeister,  Burghausen, Cornelius Claudio Kreusch & Johannes Tonio Kreusch, Künstlerische Leiter
 
Das Wort ist Musik. Einführung und Podiumsgespräch von und mit Tom R. Schulz, Musikjournalist und seit 2016 Pressesprecher der HamburgMusik GmbH und somit auch der Elbphilharmonie.
 
20:00 Uhr, Kirche St. Georg, Raitenhaslach 1
 
21:30 Uhr, Roter Salon
Konzert: The Reality of Klezmer
GIORA FEIDMAN (Klezmer-Klarinettist) & JOHANNES TONIO KREUSCH (Klassischer Gitarrist)
 
Künstlergespräch: mit Giora Feidman & Johannes Tonio Kreusch
Moderation: Tom R. Schulz
 
Der Klezmer-Star im Zusammenspiel mit dem Meister der leisen Töne.
Giora Feidman, der in den wichtigen Konzertsälen der Welt zu Hause ist und mit dem Großen Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet wurde, trifft auf Johannes Tonio Kreusch, der als „einer der kreativsten Klassikgitarristen der Gegenwart“ gilt (Akustik Gitarre). Beide spannen einen musikalischen Bogen mit Werken von Franz Schubert bis Astor Piazzolla und jiddischen Liedern. Ein Konzertprogramm von großer Geschlossenheit, Lebendigkeit und Charme. Wie selbstverständlich stehen die unterschiedlichsten Musikstile nebeneinander, beflügeln sich gegenseitig und erstrahlen in neuem und unerhörtem Licht. 
 
2. Tag – SAMSTAG, 8. Juni 2019
 
10:00 Uhr, Gewölbesaal „Rhythmus und Augenblick“ Eröffnung Ausstellung Heiko Börner ( Bildhauer)
11:00 Uhr, Gewölbesaal Künstlergespräch . Tom Schulz im Gespräch mit Heiko Börner


Bei Heiko Börner wird die Skulptur zum dynamischen und prozessualen Ergebnis einer künstlerischen Handlung, getragen von einem archaisch nuancenreichen Spiel von Formen. Unter dem Titel Rhythmus & Augenblick sucht der Bildhauer in seiner phantasiereichen Formensprache nach Harmonie und universeller Form, fahndet nach Wesens- und nicht Erscheinungsbildern. Inspiration bedeutet für ihn, den Moment der besonderen Anmut zu erfassen -  den einen Augenblick der Schönheit.
 
 
17:00 Uhr, Anker Filmtheater
 
Im Anschluss:
Stummfilm mit Live-Musik: Voyage Dans La Lune von Georges Méliès &  Berlin – Sinfonie einer Großstadt von Walter Ruttmann
 
Uraufführung von WERNER KÜSPERT (Film Komponist & Jazz Gitarrist)
 
mit Werner Küspert (Gitarre/Elektronik), Till Martin (Saxophon/Klarinette), Henning Sieverts (Kontrabass), Bastian Jütte (Schlagzeug)
 
Künstlergespräch: mit Werner Küspert
„Zwischen Celluloid & Musikalischer Moderne“, Moderation: Tom R. Schulz
 
Mit „Der Reise zum Mond“ (1902) von Georges Méliès wird eines der bekanntesten Werke aus den Anfangsjahren der Filmgeschichte dem Dokumentarfilm „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ von Walter Ruttmann aus dem Jahr 1927 gegenübergestellt. Der französischer Illusionist, Theaterbesitzer und Filmregisseur Méliès zählt zu den Pionieren der Filmgeschichte. Mit seinem Kurzfilm „Die Reise zum Mond“ schuf er einen der ersten erfolgreichen Science-Fiction-Filmen in dem er den damaligen Traum von der Landung auf dem Mond in Szene setzt. In seinem einstündigen Film „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“ setzt Ruttmann als einer der ersten ungewöhnlich kurze und viele Schnitte ein, um die Lebendigkeit und Hektik der Großstadt plastischer werden zu lassen. Angelegt wie eine Sinfonie konzipierte er seinen Film als dokumentarisches Kunstwerk.
Er beschreibt den industriellen Aufschwung Berlins der 1920er Jahre und gibt Einblick in die Lebens- und Arbeitsverhältnisse dieser Zeit.
 
Komponist Werner Küspert hat beide Filme neu vertont und wird seine Musik zusammen mit den renommierten Jazz-Musikern  Till Martin am Saxophon, Henning Sieverts am Bass und Bastian Jütte am Schlagzeug uraufführen.
 
 
20:00 Uhr, Kirche St. Georg, Raitenhaslach 1
 
 
21:30 Uhr, Roter Salon
 
Konzert: East meets West RABIH ABOU-KHALIL & Band
mit Rabih Abou-Khalil (Oud), Luciano Biondini (Akkordeon) & Jarrod Cagwin (Drums)
 
Künstlergespräch: mit Rabih Abou-Khalil & Band Moderation: Tom R. Schulz
 
Der libanesische Oud-Spieler Rabih Abou-Khalil hat wie kein anderer den Begriff Weltmusik geprägt. Er wurde u.a. mit dem Deutschen Weltmusikpreis und dem Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik für sein Lebenswerk ausgezeichnet und erreichte mit vielen seiner Alben Goldstatus. In seiner Musik verschmelzen arabische Musiktradition mit Jazz und Weltmusik. Der in den 1970er Jahren vor dem libanesischen Bürgerkrieg nach Deutschland geflüchtete Musiker arbeitet immer wieder mit musikalischen Grenzgängern wie dem Kronos Quartet, dem Ensemble Modern, dem Balanescu Quartett und dem ARTE Quartett sowie Jazzmusikern wie Charlie Mariano, Kenny Wheeler, Joachim Kühn oder Glen Velez zusammen. Mit dem italienischen Jazz-Akkordeonisten Luciano Biondini und dem amerkianischen Perkussionisten Jarrod Cagwin wird Rabih Abou-Khalil Weltmusik auf höchstem Niveau zum besten geben.
 
3. Tag – Sonntag, 9. Juni 2019
 
10:30 Uhr, Aula Maior
 
 
12:30 Uhr, Roter Salon
 
Vortrag mit Hörbeispielen: Wie kommt das Neue in die Musik?
ROLF BASTEN (Philosoph & Cembalist)
 
Ein tiefsinniger, wortgewaltiger & humorvoller Vortrag des Wort- & Musikgenies
 
Künstlergespräch: mit Rolf Basten „Wahre Meister“
Moderation: Tom R. Schulz
 
Unser westliches Tonsystem verfügt über insgesamt nur 12 verschiedene Töne. Dennoch besteht seit dem 19. Jahrhundert in der Musik die fortwährende Forderung nach dem Neuen. Kann es dies überhaupt noch geben? Wie gehen Künstler damit um? Schöpfen sie nur nach? Oder erschaffen sie etwas gänzlich Neues? Wie war es früher? Rolf Basten beantwortet diese Fragen anhand vieler Tonbeispiele unterschiedlicher Epochen und Genres: unvergesslich humorvoll, spannend und lehrreich.
 
16:00 Uhr, Anker Filmtheater
 
 
Im Anschluss:
 
Stummfilm mit Live-Musik:  Metropolis von FRITZ LANG
 
Uraufführung von und mit LUKAS LIGETI (Komponist & Schlagzeuger)
 
Künstlergespräch: mit Lukas Ligeti „Von Ligeti zu Ligeti“
Moderation: Tom R. Schulz
 
Der Komponist und Schlagzeuger Lukas Ligeti, Sohn des bekannten Komponisten György Ligeti, hat Fritz Langs Klassiker des Films „Metropolis“ neu vertont und wird seine Filmmusik live uraufführen. Ligeti hat in Wien Komposition studiert und viele Jahre in New York gewirkt. Er ist Professor an der University of California. Seine Musik, die sich zwischen Neuer Musik, Elektronik und Jazz bewegt, wird von bekannten Solisten und Ensembles wie John Zorn, Ensemble Modern, Kronos Quartet oder dem ORF-Symphonieorchester aufgeführt. Fritz Langs monumentaler expressionistischer Stummfilm aus den 1920erJahren gehört zu den bedeutendsten Werken der Filmgeschichte und zeigt den Mensch im Spannungsfeld von industrialisierter Technisierung, Individualität und Ethik.
 
20:00 Uhr, Aula Maior
 
21:30 Uhr, Roter Salon
 
Konzert: Drumtopia & Pianopolis: Paradise Room
MARILYN MAZUR (Perkussionistin & Komponistin)
 
Special Guest: CORNELIUS CLAUDIO KREUSCH (Pianist)
 
Künstlergespräch: mit Marilyn Mazur
„Perkussionistin an Miles Davis’ Seite“ Moderation: Tom R. Schulz
 
Die gebürtige New Yorker Schlagzeugerin und Perkussionistin Marilyn Mazur gehört zu den international bekanntesten Vertreterinnen ihres Fachs – und das auf einem immer noch häufig von Männern dominierten Instrument. Sie begann ihre künstlerische Karriere als Pianistin und Tänzerin, bevor sie Perkussion und Schlagzeug für sich entdeckte. Marilyn Mazur wurde international als Perkussionistin und Schlagzeugerin in legendären Formationen von Miles Davis über Wayne Shorter bis zu Gil Evans und Jan Garbarek bekannt. Allein der monumentale Aufbau ihrer vielfältigen Schlaginstrumente, die einen Großteil der Bühne einnehmen werden, sollte einen Konzertbesuch wert sein. Zusätzliches Highlight: eine Duo-Performance mit Cornelius Claudio Kreusch: Drumtopia & Pianopolis.
 
11:00 Uhr, Aula Maior
 
 
12:30 Uhr, Roter Salon
 
Konzert: My Foolish Heart RALPH TOWNER (Gitarrist)
 
Künstlergespräch: mit Ralf Towner
Moderation: Tom R. Schulz
 
Der als klassischer Gitarrist ausgebildete Ralph Towner wendete sich nach seinem Studium an den Musikhochschulen in Wien und Oregon dem Jazz zu. Er gehört zu den ganz wenigen Gitarristen, die auf der klassischen Gitarre Jazzmusik spielen.
Er hat über vierzig erfolgreiche CDs für das bekannte ECM Label eingespielt und wurde 1974 von der amerikanischen Fachzeitschrift „Downbeat“ zum besten Akustik-Gitarristen ausgezeichnet. Towner spielte mit vielen bedeutenden Musikern wie Keith Jarrett, Joe Zawinul, Wayne Shorter, Egberto Gismonti, Gary Burton, John Abercrombie, Gary Peacock, Jack DeJohnette, Jan Hammer, Eddie Gomez, Elvin Jones und Freddie Hubbard.
Ralph Towner, der nicht nur als Solist sondern auch als Mitbegründer der Gruppe „Oregon“ in allen Teilen der Welt aufgetreten ist, gehört zu den einflussreichsten und bedeutensten Jazz Musikern unserer Zeit.
 
15:00 Uhr, Prälatengarten
 
MODERN TIMES: This has a beat.
Transformation durch Rhythmus: Drum Together!
 
Für alle, die Freude am Trommeln haben und immer schon einmal trommeln wollten. Treffpunkt im Prälatengarten.
 
19:00 Uhr, Pfarrkirche St. Jakob (Burghausen)
 
Orgelkonzert: Liszt A Tempo
Franz Liszts „Ad Nos“ in neuem Licht
BERNHARD RUCHTI (Pianist, Organist & Komponist)
 
Franz Liszts monumentale Fantasie und Fuge über den Choral „Ad nos, ad salutarem undam“ von 1850 ist sein erstes und zugleich grösstes Orgelwerk. Anlässlich seiner Aufführung im Merseburger Dom rief es eine Sensation hervor und fand ein enormes Echo in der internationalen Musikwelt.
Historische Quellen und ihre Auswertung bringen dabei eine ganz neue und von heutigen Hörgewohnheiten abweichende Interpretationsästhetik ans Licht: eine Ästhetik, der der schweizer Pianist, Organist und Komponist Bernhard Ruchti als einer der ersten heute wieder nachspürt. Ein einmaliges Erlebnis und der bewegende Abschluss des diesjährigen Festivals.
 
 
 
„Burghauser Pfingstfestival   schreibt Musikgeschichte“
 
„Es war eine Sternstunde der Musik. Das erstmals veranstaltete Pfingstfestival in der Klosteranlage Raitenhaslach bot einerseits höchstes Niveau, spannte andererseits den Bogen von Bachs Kompositionsgenie bis hin zum quicklebendigen Klezmer und entfaltete mit den Salongesprächen eine neue Dimension musikalischer Wertschöpfung.“
Veranstalter
Kulturbüro Burghausen
In den Grüben 168
84489 Burghausen
T. +49 8677 887-156
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Kontakt

Kulturbüro Stadt Burghausen
In den Grüben 168, 84489 Burghausen

T. +49 8677 887 - 156
T. +49 8677 887 - 155
kulturbuero@burghausen.de

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