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3. Schauspiel: "Hamlet" - William Shakespeare

Theater/ Schauspiel
25 | 01 | 2018 20:00 Uhr - 23:15 Uhr

Veranstaltungsort
Stadtsaal
Stadtplatz 108
84489 Burghausen

Mit : S. Bischoff, S. Emirze, A. Erfurth, Ch. Schulenberger/Th. Kellner, D. Prawdzik, T. Artur Priebe und U. Stämpfli           
Regie: Kai Frederic Schrickel           
Neues Globe Theater Potsdam   

Das Kulturbüro bietet zu diesem Stück eine Einführung: Um 19:15 Uhr werden  Mitgelider des Ensembles  im Helmbrechtsaal eine Einführung zu dem Stück und der Inszenierung  geben.

Shakespeares Hamlet gilt als eine der berühmtesten Geschichten, die auf den Theaterbühnen dieser Welt erzählt wird. Es gelingt dem Regisseur Kai Frederic Schrickel die Geschichte so geradlinig zu erzählen, dass kaum ein Verirren in den langen Versen möglich ist. Vor allem aber hat er das Drama gezielt auf die zwischenmenschlichen Konflikte komprimiert und so ein Stück geschaffen, das sich nicht so fern unseres Erlebnishorizontes bewegt. Hier geht es nicht politische Ränkespiele, sondern um den Verfall eines jungen Mannes, der an den Ansprüchen der Gesellschaft scheitert, Mitmenschen mit in sein Unglück zieht und schließlich an seinem Leben zerbricht. Saro Emirze spielt diesen Hamlet mit einer Intensität, die an die Nieren geht und trotzdem niemals zu viel ist.
„Überhaupt vollbringt das Ensemble, das ganz nach Shakespearscher Tradition nur männlich besetzt ist, eine Glanzleistung.“ (Potsdamer Neueste Nachr.)
In dieser Inszenierung , schreibt die SZ, sind die Grenzen zwischen Tragödie und Komödie fließend, vermählt sich immer wieder das Alberne mit dem Schrecklichen: Zitate, Spiegelungen, Spiel im Spiel, Metaebenen, Maskeraden - nichts ist sicher, die Weltordnung ist nachhaltig gestört. Hollywoodreif sind die Kampfchoreografien. Das Bühnenbild, die Vielfalt der gelungenen Kostüme, diverse Erzählebenen und vor allem die vielen komödian-tischen Details machen diese Inszenierung zu einem echten Vergnügen, ohne dass die Tragik zu kurz käme.


Pressemitteilung Neues Globe Theater Potsdam

Hamlet ist Anfang 30. Ein Prinz. Ein Däne. Ein Sohn.

Hamlet studiert in Deutschland, in Wittenberg. Sein Vater stirbt, er reist zur Beerdigung nach Helsingör. Claudius, der jüngere Bruder seines Vaters, ist der neue König und heiratet Hamlets Mutter. Hamlet hat eine Erscheinung. Sein Vater fordert ihn, scheinbar aus dem Jenseits heraus, auf, seinen Tod zu rächen: Kein anderer als Claudius, Hamlets Onkel, habe ihn hinterrücks vergiftet. Doch Hamlet überkommen Zweifel. Traut er diesem Traumbild?

Seine Welt gerät aus den Fugen!  

Hamlet ist ein Kämpfer und ein Spieler. Im Zweikampf spürt er sich, beweist sich, erfährt sich und seine Gegner, die Partner sind im Sich-Suchen und Sich-Finden. Ein Spiel mit vollem Einsatz, aus dem am Ende blutiger Ernst werden wird. Und ein Spiel im Spiel, um herauszufinden, was ist. Und wer man ist. Denn Hamlet ist auch ein Verliebter. Verliebt in Ophelia? Oder verliebt in Horatio, seinen Freund in Wittenberg, der plötzlich in Helsingör auftaucht?  

Sein oder Nichtsein, das ist die Frage...  

HAMLET spielen, heißt immer, 'den' Klassiker der Theaterliteratur neu zu hinterfragen um mögliche Antworten zu finden. Was interessiert uns an diesem jungen Mann in seiner Thirty-Something-Crisis? Wo können wir uns andocken? Welchem heutigen Lebensgefühl, welcher Lebensverzweiflung entspringen Hamlets Seelennöte und Selbstzweifel? Was reißt diesen jungen Mann aus seiner Mitte und was hindert ihn daran, sein Gleichgewicht wieder zu finden? Wo beginnt sein Fall, wann verliert er seinen Halt, was hindert ihn an der Tat? Unter welcher Last, welchem Erbe, welchem Erwartungsdruck und Selbstbildnis bricht dieser hoffnungsvolle Zukunftsträger zusammen? Und welche Blutspur hinterlässt Hamlet uns, die wir diesen Absturz miterleben und immer rufen wollen: Mach! Tu! Handle! Nur um im Augenblick der Tat dann doch zu warnen: Halt! Warte! Nicht weiter!  

NEUES GLOBE THEATER wird HAMLET mit einem All-Male-Ensemble auf die Bühne bringen: In der Tradition des Elisabethanischen Theaters werden sieben Männer die tragische Geschichte des Dänenprinzen erzählen und dabei sowohl die Tiefen des Dramas ausloten, als auch die komischen Seiten des Spiels im Spiel voll auskosten!  
 
Mit: Sebastian Bischoff, Saro Emirze, Andreas Erfurth, Thomas Kellner, Dierk Prawdzik, Till Artur Priebe und Urs Stämpfli

Regie und Raum: Kai Frederic Schrickel  
Kostüm: Hannah Hamburger
Technik: Kai Dommert
Regieassistenz: Julia Schatz
Kampfchoreografie: Kai Fung Rieck

https://www.burghausen.de/fileadmin/Mediendatenbank/Bilder/Kulturstadt/Buero/20170503_KB_Abo_Flyer_Druck.pdf
Mit : S. Bischoff, S. Emirze, A. Erfurth, Ch. Schulenberger/Th. Kellner, D. Prawdzik, T. Artur Priebe und U. Stämpfli  ...
Veranstalter
Kulturbüro Burghausen
In den Grüben 168
84489 Burghausen
T. +49 8677 887-156
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Kontakt

Kulturbüro Stadt Burghausen
In den Grüben 168, 84489 Burghausen

T. +49 8677 887 - 156
T. +49 8677 887 - 155
kulturbuero(at)burghausen.de

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