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Der Waldrapp

WALDRAPPE zählen zu den bedrohtesten Tierarten der Erde. Heute gibt es nur noch eine wild lebende Kolonie in Marokko und die Restpopulation der östlichen Waldrappe in Syrien ist heute praktisch erloschen.
Das Projekt „Waldrappteam“ will die Vögel wieder in Mitteleuropa ansiedeln. Dafür ist es insbesondere nötig, den Vögeln aus Zoohaltungen den Weg in ihr Wintergebiet zu zeigen. Handaufgezogene Jungvögel werden trainiert, einem Ultraleichtflugzeug zu folgen, um sie in ein geeignetes Wintergebiet zu führen.

Burghausen liegt mitten im historischen Verbreitungsgebiet dieser Ibisvögel.

2004 waren Waldrappe erstmals im Rahmen der Landesgartenschau zu Gast in Burghausen.
Seit 2007 werden junge Waldrappe von Burghausen aus in das Wintergebiet in der Toskana geführt. Seit 2011 fliegen diese Vögel im Frühjahr selbstständig aus der Toskana zurück in ihr Brutgebiet Burghausen.

Seit 2012 brüten die Waldrappe in Burghausen auch erfolgreich und geben die Zugtradition ohne menschliche Hilfe an ihre Jungvögel weiter.

Burghausen ist damit der erste Ort weltweit, an dem nach über 350 Jahren wieder eine Population selbständig ziehender Waldrappe existiert.


Derzeit gibt es in Burghausen 15-17 Waldrappe.
Ziel ist eine 50 Vogel-Starke Kolonie - dies ist voraussichtlich bis 2018 realisierbar. 

 

 

Der Waldrapp in Burghausen

Waldrapp Goja

In Burghausen sind die Vögel von April bis August zu beobachten. Es finden zwischen Juni und August Exkursionen zum Thema „Auf den Spuren der freiliegenden Waldrapp“ statt. Zielgruppen: Schulklassen, Kindergärten, Horte, Familien und alle Waldrapp-Interessierte.

Nähere Informationen und Anmeldungen bei:
Michael Schroll, T.  +43 664 77386471, Mail

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