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Burghausen Historie

    Stadtchronik

    7./8. Jahrhundert:

    • Für die Entstehung einer Siedlung mit Wasserzollstation an der Salzach war die Burg Voraussetzung, deren Bedeutung und Ausbau im Laufe der Jahrhunderte die städtebauliche Entwicklung Burghausens entscheidend beeinflusste.
    • Nach Absetzung Herzog Tassilos III.(788) wurde die Siedlung landesherrlicher Besitz der Karolinger

    11./12. Jahrhundert:

    • Erste urkundliche Erwähnung als Reichsgut (1025) ­
    • Der spätere Kaiser Konrad II. setzt die "Grafen von Burghausen" zur Verwaltung des Fiskalgutes ein ­ Herzog Heinrich d. Löwe nimmt die Burg in seinen Besitz (1164).

    13. Jahrhundert:

    • Nach der Burg (1180) kommt 1229 auch die schon stadtähnliche Talsiedlung in den Besitz der Wittelsbacher; kurz darauf Verleihung der Stadtrechte vermutet ­
    • Ab 1255, nach erster Teilung Bayerns, Beginn des politischen und wirtschaftlichen Aufschwungs als zweite Residenz der niederbayerischen Herzöge. Lebensnerv der Stadt ist vor allem der Handel mit Salz aus Hallein

    14. Jahrhundert:

    • Kodifikation des bestehenden präurbanen Gemeinderechts als Stadtrecht (1307)
    • Verleihung wichtiger Privilegien an die Stadt durch Kaiser Ludwig d. Bayern
    • Stadterweiterung nach Norden und Süden (Zaglau und Spitalvorstadt)
    • Stadtbrand 1353
    • Verwaltungsmittelpunkt als Rentamt (Viztumamt)

    15./16. Jahrhundert:

    • Blüte ­ und Glanzzeit unter den letzten drei niederbayerischen Herzögen Heinrich, Ludwig und Georg, genannt "die Reichen" (1393-­1503)
    • Verheerender Stadtbrand (1504)
    • Nach Landshuter Erbfolgekrieg eines der vier Rentämter im neugeordneten Bayern (1505)
    • Übertragung des Stadtrichteramtes (1581)
    • Verlust der Haupteinnahmequelle aus dem Salzhandel durch Errichtung des herzoglichen Salzmonopols (1594)
    • Beginn einer mehrhundertjährigen Periode des administrativen und wirtschaftlichen Niedergangs

    17./18. Jahrhundert:

    • Schwere Opfer und Lasten im Dreißigjährigen Krieg (1618/48) und in den Erbfolgekriegen (1701/14 bzw.1740/45)
    • Burghausen wird durch Abtretung des Innviertels und somit Verlust des wirtschaftlich besten Hinterlandes Grenzstadt (Frieden v. Teschen nach Bayer. Erbfolgekrieg 1778/79).

    19. Jahrhundert:

    • Drangsale der Napoleonischen Kriege ­ Auflösung der Regierung (1802)
    • Aberkennung des 1688 erhaltenen Titels "Hauptstadt" (1807)
    • Einstellung der Flussschiffahrt
    • Abzug der Garnison (1891)
    • Absinken zur unbedeutenden Kleinstadt

    20. Jahrhundert:

    • Wirtschaftlicher Aufschwung seit Niederlassung der Wacker-Werke (1915)
    • Entstehen der Neustadt; Altstadt bleibt in einzigartiger städtebaulicher Geschlossenheit erhalten
    • Beginn der Altstadtsanierung mit Bau des Hochwasserschutzdammes und der Uferstrasse (1969/71)

    21. Jahrhundert:

    • Burghausen wird Wissenschafts-Standort mit dem Akademiezentrum der TU München im Kloster Raitenhaslach und mit dem Campus Burghausen der Hochschule Rosenheim

     

     

    Die Neustadt

    Mit der Gründung der Wacker Chemie-Werke beginnt in Burghausen nicht nur ein neues Kapitel der Stadtchronik, es beginnt auch die Geschichte der Neustadt. Das Aufblühen der chemischen Industrie führt dazu, dass immer mehr Menschen ihre Wohnungen in der Nähe des Werkes suchen. Die Neustadt entwickelt sich stürmisch, Geschäfte und Gewerbebetriebe siedeln sich an, manche "flüchten" vor dem Hochwasser in der Altstadt, andere kommen neu dazu.

    Die Stadt steht abermals an einem Wendepunkt ihrer Geschichte, startet eine "zweite Karriere", die bis heute besonders erfolgreich ist.

    Während die 70er und 80er Jahre ganz im Zeichen der Altstadtsanierung stehen, ist in den 90er Jahren, vorangetrieben vom Ersten Bürgermeister Hans Steindl, die Neustadt in den Mittelpunkt gerückt.

    Erstes sichtbares Zeichen ist das multifunktionelle Bürgerhaus mit dem attraktiven Bürgerplatz davor. Mit Beginn des neuen Jahrtausends sollen die Einkaufsstraßen noch attraktiver werden; die Stadt ist dabei, neue, moderne und kundenfreundliche Glanzlichter zu setzen, damit Burghausen als Einkaufsstadt noch leistungsfähiger wird.

    Durch ideale räumliche Möglichkeiten - sie reichen vom kleinen Konferenzraum über mittlere Vortragsräume bis hin zum großen Veranstaltungssaal - ist Burghausen auf dem Weg zu einer attraktiven Tagungs- und Kongressstadt.

    Impressionen

    Aussicht vom Dach der Hauptburg.
    Bürgerhaus
    Luftaufnahme Burhausen und Umland
    Historische Altstadt
    Gastronomie in der Neustadt
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